RKE, DORA & NIS2 Compliance bedeutet: Unternehmen erfüllen neue EU‑Vorgaben zur physischen und digitalen Resilienz, setzen Risikomanagement, Incident‑Response und Business‑Continuity auditfähig um – und vermeiden Haftungs‑, Straf‑ und Reputationsrisiken. Im Fokus stehen drei Regelwerke: RKE (EU) 2022/2557, DORA (EU) 2022/2554 und NIS‑2 (EU) 2022/2555.
Wenn du zuerst verstehen willst, wie „Resilienz kritischer Einrichtungen“ in der Praxis wirkt: Hier findest du den Überblick zur RKE/RKEG‑Einordnung auf der internen Seite: RKE / RKEG Beratung
RKE (Resilienz kritischer Einrichtungen) verpflichtet kritische Einrichtungen, ihre Widerstandsfähigkeit gegen Störungen (z. B. Naturereignisse, technische Ausfälle, physische Sicherheitsvorfälle) systematisch zu erhöhen. Typisch sind Pflichten zu Risikoanalysen, Resilienz‑/Notfallplänen, Schutzmaßnahmen und Meldeprozessen.
DORA (Digital Operational Resilience Act) ist eine EU‑Verordnung und stellt im Finanzsektor einheitliche Anforderungen an IKT‑Risikomanagement, Resilienz‑Tests, Vorfallmanagement und Drittparteiensteuerung. Ziel ist, dass kritische Finanz‑Services auch bei Cyberangriffen und IT‑Störungen stabil bleiben.
NIS‑2 erweitert sektorübergreifend die Pflichten zu technischen und organisatorischen Sicherheitsmaßnahmen, Incident Handling, Meldepflichten und Management‑Verantwortung. Kernelement ist ein nachweisbares Sicherheitsniveau „state of the art“ (Stand der Technik) inkl. Governance.
Betroffenheit ist nicht „Gefühl“, sondern Einstufung nach Sektor, Größe, Kritikalität und nationaler Umsetzung. Praxisrelevant ist: Unternehmen müssen wissen, welche Pflichten exakt gelten (z. B. Meldefristen, Prüfintervalle, Nachweispflichten, Management‑Accountability).
Für kritische Einrichtungen ist besonders wichtig, dass Resilienz nicht nur IT umfasst, sondern auch physische Schutzmaßnahmen und betriebliche Kontinuität.
Für RKE, DORA & NIS2 Compliance sind meist folgende Bausteine entscheidend:
Wenn du den BCM‑Teil schon jetzt „standardsicher“ aufsetzen willst, nutze als interne Vertiefung: BCM
RKE fokussiert auf Resilienz kritischer Einrichtungen (inkl. physisch/organisatorisch), DORA auf digitale Resilienz im Finanzsektor, NIS‑2 auf Cybersicherheit und Meldepflichten sektorübergreifend.
BCM ist das „Betriebs‑Rückgrat“: BIA, Wiederanlauf, Übungen und Nachweise machen Resilienz prüfbar. (Vertiefung: https://www.neukamp.at/bcm-business-continuity-system/)
Durch dokumentierte Policies, Risiko‑Register, BIA‑Ergebnisse, Test‑/Übungsnachweise, Incident‑Protokolle und klare Verantwortlichkeiten.